Gamben - Geigen - Geschnitztes

Susanne Küster - Geigen, Geschnitztes

Susanne Küster

1989 begann ich meine Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Werkkunstschule in Flensburg. Dort konnte ich neben dem Schnitzen in Holz und dem Arbeiten in Ton, Gips, Beton und Stein auch viel Erfahrung in den Bereichen Gestaltung und Zeichnung sammeln. 

Nach der Gesellenprüfung ging ich nach Bremen, wo ich begann, für die Gamben von Henner Köpfe zu schnitzen. Dort schnupperte ich Instrumentenbauluft und die ließ mich nicht mehr los! Deswegen zog es mich nach England, um an der Newark School of Violin making Geigenbau und -reparatur zu lernen. 

 

Nach der dreijährigen Ausbildung arbeitete ich zwei Jahre in London, wo ich Erfahrungen im Reparieren und Restaurieren von alten Geigeninstrumenten in der Werkstatt von Adam Whone machte. Danach arbeitete ich drei Jahre für Bernhard Zanders (Nettetal). August 2003 ging ich zu Christoph Egenolf (Essen). 

 

Seit 2006 wohnen wir jetzt in einem alten Fachwerkhaus in der Prignitz und neben dem Renovieren des Hauses baue ich Geigen und schnitze Köpfe . 

 

Instrumentenbauer wie Dietrich Kessler, Michael Heale, Jane Julier, Renate Fink, Helen Michetschläger, Wesley Brandt, Thomas Mace, Norman Myall, Robert Eyland, Valentin Oelmüller, Tilman Muthesius, Dan Larson, Claus Hüttel... haben Köpfe für Ihre Instrumente von mir erhalten.


Henner Harders - Gambenbauer

Henner Harders

Angeregt durch das Spielen der Gambe und durch das Werkeln mit Holz von klein auf, begann ich 1986 meine Ausbildung in England am London College of Furniture im Kurs ‘Early Fretted Instruments’. Seit dem Abschluß der Ausbildung 1990 mit dem Higher National Diploma hatte ich meine Gambenbauwerkstatt in Bremen, London, Viersen und jetzt in Mansfeld in der Prignitz. 

 

Neben meiner selbstständigen Arbeit hatte ich das Glück, ein paar Jahre in London bei Dietrich Kessler zu arbeiten, wo ich viele schöne alte Gamben studieren, ausmessen und auch spielen konnte.  

 

Als Vorlagen dienen mir Instrumente, die ich in Museen und Privatsammlungen in ganz Europa ausgemessen habe. 

Mein eigenes Spielen hilft mir besonders beim Optimieren meiner Instrumente (Halsform, Saitenlage, Stegrundung und -höhe).

 

Bild: P. Waesch